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Intersport Borgmann mit einer sehr persönlicher Werbekampagne Die Mitarbeiter als höchstes Gut

Christoph Borgmann stellt in einer sehr persönlichen Werbekampagne seine Mitarbeiter:innen in den Fokus.
Advertorial

Als im März letzten Jahres der erste Lockdown über das Land zog, trafen die Folgen auch Christoph Borgmann als Geschäftsführer von Borgmann Sport mit inzwischen vier Läden in Krefeld unvorhersehbar und hart. Heute, mehr als ein Jahr später, weiß er, dass die Auswirkungen der Pandemie aber nicht etwa Schutt und Asche, sondern auch positive Veränderungen innerhalb seines Unternehmens mitgebracht haben. Seine Mitarbeiter, so schildert er, seien dabei das Zünglein an der Waage gewesen, denn letztendlich hätten sie dafür gesorgt, dass Borgmann Sport auch im Rahmen der vielen Veränderungen und Unsicherheiten gut bestehen konnte. In einer neuen Werbekampagne möchte Christoph Borgmann genau dieses Engagement würdigen: Er stellt seine Mitarbeiter in den Fokus. Wir haben mit ihm über das letzte Jahr, Erkenntnisse, Motivationen und natürlich die Werbekampagne gesprochen.

Christoph, was ging in dir vor, als am 16. März 2020 feststand, dass Deutschland in den Corona-Lockdown gehen wird?

Christoph Borgmann: Es herrschte erstmal eine große Unsicherheit. Ich dachte ehrlich gesagt damals, dass der Zustand schnell wieder vorbeigegehen und Normalität eintrudeln würde, aber von Woche zu Woche kam die Erkenntnis, dass die Pandemie uns doch länger beschäftigt. Keiner konnte auf so eine Situation vorbereitet sein und dennoch haben wir bei Borgmann Sports schnell gehandelt. Die Pandemie war für uns zum Beispiel eine Chance, unser Onlinegeschäft auszubauen und auch bei den Kunden zu etablieren. Bei meiner Mitarbeiterschaft habe ich in diesen Tagen Unglaubliches erlebt. Es war kein einziger im Team, der sich über die neue Situation beschwert hat, sondern alle haben an einem Strang gezogen. Das hat mich schon sehr berührt und auch an persönlich schlechten Tagen, die natürlich immer mal wieder vorgekommen sind, hochgezogen. Ich habe zum Beispiel die Auszubildenden mit einer enormen Power erlebt. Eigentlich sind sie angetreten, um in einem lebendigen Einzelhandel zu lernen. Stattdessen waren sie in den Schließungszeiten beauftragt, den Onlinehandel abzuwickeln – das hat natürlich nichts mit menschlichem Kontakt zu tun. Die Azubis haben zig Pakete gepackt und immer wieder Waren zusammengesucht. Wir haben beispielsweise während der Pandemie Tonnen an Heimstudioware verkauft. Jedes Teil ging durch die Hände der Azubis und ich habe kein einziges Mal ein Murren oder Motzen gehört.

Welche Prozesse haben diese Beobachtungen bei dir in Gang gesetzt? Wie hast du dich als Geschäftsführer innerhalb der Pandemie verändert?

Als Familienunternehmen mit langer Traditionsgeschichte hatte das Team für uns schon immer einen besonderen Stellenwert. Während der Pandemie aber hat sich dieser noch einmal verändert. Die Mitarbeiter sind für uns das wichtigste Gut. Sie sind sogar noch wichtiger als das Produkt. Das ist nicht nur so, weil sie enorm gute Arbeit leisten, sondern auch, weil sich die Kunden mit ihnen identifizieren. Zu Beginn des Lockdowns habe ich zum Beispiel aus der Not heraus mit meiner Familie eine kleine Kampagne bei Social Media selbst gemacht. Ich habe meine Kinder, meine Frau und einige Freunde in Borgmann-Kleidung gesteckt und dadurch bei Facebook gezeigt, dass wir noch da sind. Das hat ein sehr gutes Feedback gegeben. Egal, ob im Laden auf der Verkaufsfläche oder eben in den sozialen Medien – der Mensch und seine Geschichte sind am Ende das was zählt.

Aus diesem Impuls heraus ist nun eure neue Werbekampagne entstanden. In den sozialen Medien, im Schaufenster und in Anzeigen bildet Borgmann seine Mitarbeiter:innen und ihre Geschichten ab. Was ist hinter den Kulissen passiert?

Ich habe in meiner Mitarbeiterschaft angefragt, wer Lust hat mitzumachen, und war erstaunt vom guten Feedback. Vorerst werden neun Teammitglieder in der Kampagne zu sehen sein. Dabei stellen wir sie und ihre besondere Geschichte in den Vordergrund, die Produkte sind nur beiläufig zu sehen.
Malte Hausmanns macht zum Beispiel mit. Er arbeitet bei uns im Outdoor- und Ski-Hartware-Bereich und brennt für die Berge. Egal, ob im Sommer zum Wandern und Klettern oder im Winter zum Skifahren – Malte braucht die Berge, um sich komplett zu fühlen. Für ihn war Corona eine schwere Zeit, denn er braucht die menschliche Kommunikation und das Verkaufen, um glücklich zu sein. Für mich ist er ein echtes Original und ein wichtiges Teammitglied. Auch unser Auszubildener Sujinthan Kamalathasan ist mit dabei. Er ist vor vielen Jahren mit seiner Familie aus Sri Lanka geflüchtet und hat etliche Male ein Praktikum bei uns gemacht. Sujinthan wollte unbedingt bei uns eine Ausbildung machen, und obwohl er zu Beginn wirklich Sprachschwierigkeiten hatte, haben wir irgendwann zugesagt. Heute gehört er fest zu unserer Borgmann-Familie dazu und wir sind darüber sehr froh.
Diese Geschichten werden wir auch online erzählen.

Was versprichst du dir von der Kampagne?

Natürlich wünsche ich mir, dass sich die Krefelder noch mehr mit uns identifizieren, ich wünsche mir aber auch, dass unsere Kampagne eine Blaupause für andere Unternehmen wird. Der Einzelhandel muss lernen, seinen Mitarbeitern noch mehr Wertschätzung entgegenzubringen, denn wir leben von der menschlichen Verbindung. Schön fände ich es auch, wenn wir durch die Kampagne noch weitere junge Menschen dafür begeistern könnten, im Einzelhandel zu lernen. Auch wir haben aktuell noch vier Ausbildungsplätze ab dem 1. August frei.

Vielen Dank für das Gespräch!

Die Kampagne gibt es in den Schaufenstern der Borgmann-Geschäfte, u.a. bei Intersport Borgmann auf der Königstraße 78, sowie auf den Social Media-Kanälen oder online auf www.intersport-borgmann.de  zu sehen.

Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz bei Borgmann Sport an christoph.borgmann@intersport-borgmann.de