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Warum die Krefelder Alexianer ihrer Tradition und ihren Idealen stets treu bleiben. Eine Maske als Symbol der Nächstenliebe

Wir leben gerade in einer Zeit, in der Werte einen ganz besonderen Stellenwert einnehmen und in der sie verstärkt in den Fokus rücken. Respekt, Menschlichkeit und Nächstenliebe sind die wesentlichen Prinzipien der Alexianer.

Ihren Ursprung hatten sie vor mehr als 800 Jahren mit den ersten Alexianerbrüdern und bis heute werden sie in den Alexianer-Einrichtungen aktiv gelebt. Jetzt, während der Corona-Pandemie, noch mehr als sonst.
Michael Wilke, Regionalgeschäftsführer der Alexianer Krefeld GmbH, weiß, dass diese Werte unverändert wichtig sind. „Wer Menschen hilft, trägt eine besondere Verantwortung.
Dabei spielt die Nächstenliebe eine zentrale Rolle. Auch in diesen Monaten füllen unsere Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter jeden Tag den Alexianer-Wertekanon mit Leben und stehen damit unverändert in der Tradition der Alexianerbrüder. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn wir inzwischen ein modernes Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sind und zu einem der größten katholischen Träger Deutschlands gehören.“

In Krefeld begann die Alexianer-Geschichte 1861, als fünf junge Männer ein Haus kauften und nach bereits zwei Jahren das erste psychiatrische Alexianer-Krankenhaus bauten. Rund 50 Jahre später, 1911, entschloss sich der damalige Generalrektor Bruder Paulus Overbeck, für die Brüder ein Allgemeines Krankenhaus als Ausbildungsstätte direkt nebenan zu errichten und eine Krankenpflegeschule anzugliedern. 1913 wurde der Grundstein gelegt.

Die Alexianerbrüder stellten das Krankenhaus von Beginn an unter den Schutz Jesu und Maria, der ­Helferin der Christen und nannten es deshalb Maria-Hilf. Nächstenliebe war ihre Antriebsfeder. Daher ist es kein Zufall, dass aus aktuellem Anlass die Krefelder Alexianer für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigens eine ­Alexianer-Community-Maske mit dem Aufdruck „Nächstenliebe” verteilten. Prof. Dr. med. Hans-Jürgen von ­Giesen, Ärztlicher Direktor, teilt mit: „Die Maske mit dem #nächstenliebe ist ein Symbol für unsere gemeinsamen Anstrengungen gegen Corona.

„Die Maske mit dem #nächstenliebe ist ein Symbol für unsere gemeinsamen Anstrengungen gegen Corona.“

Wir haben in den letzten Monaten extrem viel geleistet und stehen nach wie vor bereit, um der Virus-Pandemie adäquat zu begegnen. Das geht nur, wenn die Stimmung in den Häusern stimmt und wir uns nicht nur fachlich aufeinander verlassen können, sondern auch menschlich.
Das ist bei uns der Fall. Bei all den rasanten Entwicklungen, die wir als Unternehmen stets gemeinsam tragen müssen, aber auch wollen, sind wir Teamplayer geblieben. Das hat sich im Rahmen der Corona-Pandemie noch einmal ganz deutlich gezeigt. Egal ob in den ärztlichen und pflegerischen Bereichen oder in den Funktions- und Hygienebereichen bis hin zu den Verwaltungsabläufen – es läuft rund bei uns.“

Bestätigen kann dies unter anderem Dr. med. Kathrin Batzill. Die Leiterin des Qualitäts- und Klinischen Prozess­managements ist ebenfalls stark eingebunden ins Unternehmen und besonders in die Geschehnisse rund um Corona: „Eine Krise wie die jetzige Pandemie ist zunächst einmal für alle Beteiligten beängstigend. Die eingespielte ­Routine wird abrupt unterbrochen. Aufgrund der Ausnahmesituation mussten kurzfristig neue Prozesse auf den Weg gebracht werden, jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin musste mitgenommen werden. Es gab tägliche Krisensitzungen und Besprechungen. Die Abstimmung zwischen allen Bereichen musste stimmen. Das ist eine Herausforderung für jedes Unternehmen. Wir haben uns dieser gestellt und die Abläufe für alle Beteiligten sehr gut geregelt“, erklärt Batzill.

Auch wenn es im Krankenhaus Maria-Hilf keine dramatisch überfüllte Intensivstation mit Covid-19-Patienten gegeben hatte, war gerade die Berufsgruppe der Pflegekräfte stark beansprucht. Die neue Situation erforderte beispielsweise Änderungen in den Dienstschichten, in den Teams und bei den Einsatzorten. Keine leichte Aufgabe für den einzelnen. Udo Gretenkord, Pflegedirektor, ist begeistert von der gezeigten Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „In der ,heißen’ Phase mussten wir Teams zusammenstellen, die vorher noch nie zusammengearbeitet haben, die aber dennoch perfekt und absolut professionell miteinander harmonierten. Viele haben den Blick über den Tellerrand für sich als Chance gesehen, einmal in andere Bereiche hinein zu blicken.“

Man gehe gestärkt aus dieser ersten Krisen-Phase heraus, betont ­Greten-kord. „Hoffen wir, dass die Zahlen der an Covid-19 Erkrankten überschaubar bleiben. Unsere Pflegekräfte sind auf jeden Fall vorbereitet und dies zu jeder Zeit. Wir Alexianer sind uns einig: Nächstenliebe und Zusammenhalt sind wichtiger denn je, nicht nur während einer Krise.“

Alexianer Krefeld GmbH
Dießemer Bruch 81
47805 Krefeld
Tel.: 0 21 51/ 3 34-0
Infos zum Unternehmen unter:
alexianer-krefeld.de
E-Mail: info@alexianer-krefeld.de